Ergotherapie

Psychisch-funktionell

Ergotherapie ist mindestens so vielfältig wie der Mensch selbst. Diese umfassende Sicht bezieht sich daher auch auf die inneren Prozesse. Die Belastungen steigen und können das innere Gleichgewicht stark belasten. Das kann zu Krisen, Erschöpfung oder psychischen Erkrankungen führen. Unsere speziell dafür ausgebildete Therapeutin Cindy Eudner hat einige Jahre in einem psychiatrischen Krankenhaus gearbeitet und ihr Wissen daher wesentlich erweitert und geformt.

Ihr Augenmerk richtet sich auf Prävention, Stressmanagement, Entspannungsverfahren und Achtsamkeit.

Eine gute Basis schafft Stabilität und kann mithilfe verschiedener Bereiche unterstützt werden, z. B.:

  • Wahrnehmung
  • Kommunikation
  • Körperbewusstsein
  • Gefühle und Emotionen
  • Soziale Beziehungen
  • Entspannung

Die Erfahrung hat ihr gezeigt, dass eine gute therapeutische Begleitung den Alltag spürbar verändern kann: durch mehr Selbstsicherheit, Entschleunigung und Bewusstheit.

„Wenn man seinen Weg kennt, ist es leichter, auf ihm zu gehen.“

Als Vorbereitung für eine psychotherapeutische Weiterbehandlung kann Ergotherapie ebenfalls genutzt werden. Längere Wartezeiten können überbrückt oder Unterstützung überhaupt erstmal angenommen werden. Auch die Beratung von Angehörigen gehört zu ihrem Aufgabengebiet.

Psychisch-funktionelle Ergotherapie

Eine psychisch-funktionelle Behandlung dient der gezielten und ganzheitlichen Therapie krankheitsbedingter Störungen der psychosozialen und emotionalen Funktionen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen. Auch präventiv kann daran gearbeitet werden, einen gesunden Zustand zu erhalten oder sich auf mögliche, schwierige Veränderungen vorzubereiten bzw. einen Umgang zu finden.

Mögliche Krankheitsbilder können sein

  • Depression
  • Angst- & Zwangsstörungen
  • Belastungs- & Anpassungsstörungen, wie z. B. Burnout
  • Demenzielle Syndrome
  • Psychosomatische Symptome, wie z. B. chronische Schmerzen

Ziele der Behandlung können sein:

  • Strukturierung des täglichen Lebens (z. B. Pünktlichkeit, Flexibilität und Selbstorganisation)
  • Psychische Grundleistungsfunktionen (z. B. Antrieb, Belastungsfähigkeit, Ausdauer)
  • Emotionale Kompetenzen (z. B. psychische Stabilität, Gefühlsausdruck, Erlebnisfähigkeit)
  • Emotionsregulation & Stabilität: besserer Umgang mit Stress, Ängsten und dem allgemeinen Krankheitserleben
  • Entwicklung eines positiven Selbstbildes und Selbstvertrauens
  • Aufklärung über Erkrankung und Beratung zur Verbesserung des (Selbst-)Verständnisses, auch für Angehörige
  • Training von Kommunikation und zwischenmenschlicher Interaktion
  • Introspektion und realitätsbezogene Selbst- und Fremdwahrnehmung und -einschätzung
  • Lebenspraktische Fähigkeiten und Entwicklung von Strategien zur besseren Selbstfürsorge
  • Wahrnehmung von Stress(oren) und Förderung der Entspannungsfähigkeit
  • Achtsamkeits- und Sinnestraining
  • Entwicklung einer passenden und ausgleichenden Freizeitgestaltung

Was Sie erwartet

Wir arbeiten mit überschaubaren, konkreten Aufgaben: einen Tagesplan aufstellen und einhalten, Aufgaben in machbare Schritte zerlegen, eigene Grenzen wahrnehmen, Kontakte wieder aufnehmen. Handwerkliche und gestalterische Tätigkeiten helfen dabei, Konzentration und Durchhaltevermögen zu erproben.

Das Tempo bestimmen Sie. Die Behandlung ersetzt keine Psychotherapie, sondern ergänzt sie um den praktischen Teil: das Tun im Alltag.

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